Das müssen alle Menschen wissen

Die Botschaft vom unsichtbaren, allgegenwärtigen, allmächtigen und allwissenden Gott wird schon seit vielen Jahrhunderten auf der Erde verkündigt. Von dem in der dunklen Gartenecke wachsenden Grashalm bis zur mächtigen Eiche am Abhang des Berges, vom kleinsten Sandkörnchen am Meeresufer bis zu den gigantischen Planeten und den am Himmel leuchtenden Sternen – alles spricht von Gottes weisem und gutem Werk.

Er wohnt zwar im Himmel, ist den Menschen auf der Erde gleichzeitig aber auch sehr nahe. Er möchte, dass wir alle vom ewigen Verderben, das alle Sünder erwartet, gerettet werden und zu Ihm in den Himmel kommen. Heute lädt Gott alle ein – Kinder und Erwachsene: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!“ (Matthäus 11,28)

Wer ist Gott? Wie kann man zu Ihm kommen? Wer sind die Mühseligen und Beladenen? Wovon und wie kann Gott die Menschen erquicken? Die Antwort auf all diese Fragen finden Sie in der Bibel, und in den Unten Aufgeführten „Fragen & Antworten“.

Hier eine Zusammenfassung von der Entstehung der Bibel und warum sie „Gottes Wort“ genannt wird, wie es zur Sünde auf der Erde kam und wie man von ihr frei wird. Finden Sie die Wahrheit über Jesus Christus – dem Retter der Menschheit.

… Des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren ermüdet den Leib.
Lasst uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote;
denn das macht den ganzen Menschen aus. Prediger 12,12-13

Wenn du schon mal in einer Bibliothek gewesen bist, dann ist dir sicherlich aufgefallen, wie viele verschiedene Bücher es gibt! Die Regale sind vom Boden bis zur Decke mit Büchern gefüllt – mit kleinen und großen, dicken und dünnen, mit Bildern und ohne. Ja, auf der Welt gibt es sehr viele Bücher.

Der Mensch braucht Bücher. Sie werden in der Schule als Lehrmittel benutzt und enthalten einen Reichtum nützlicher Ratschläge für das Leben. Dank der Bücher lernen die Menschen die Welt besser kennen. Wer viel wissen möchte, bemüht sich auch, viel zu lesen. Aber kein Mensch, ganz gleich wie lange er auch lebt, kann alle Bücher, die es auf der Erde gibt, durchlesen.

Doch nicht alle Bücher können als nützlich angesehen werden. Viele Bücher gleichen einem Gift , welches Herz und Verstand des Menschen vergiftet; sie lehren allerlei Böses, wecken schädliche Begierden und führen von Gott weg. Deshalb sollten wir nur nützliche Bücher lesen und uns in keiner Weise für solche interessieren, die der Seele schaden.

Es existiert nur ein einziges Buch – das wichtigste, wertvollste und unentbehrlichste, ohne das es den Menschen unmöglich ist, richtig zu leben: Es ist die Bibel. Kein Buch ist der Bibel gleich. Sie enthält alles, was ein jeder Mensch wissen muss – Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Selbst wenn du viele Bücher gelesen hast, und doch nicht weißt, was in der Bibel steht, wird dein Leben keinen Sinn haben.

Was zeichnet dieses wunderbare Buch aus?

 

Denn niemals wurde eine Weissagung
durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben
haben die heiligen Menschen Gottes geredet. 2. Petrus 1,21

Die Bibel kann mit keinem anderen Buch auf der Erde verglichen werden, weil ihr Verfasser kein Mensch, sondern Gott selbst ist. Ihre Seiten umfassen alles, was Gott den Menschen sagen will. Deshalb heißt sie mit Recht Gottes Wort oder Heilige Schri .

In der Bibel steht, wie Gott Himmel und Erde schuf, wie Er den Menschen aus Erde bildete, wie der Mensch sündigte und wie Gott einen Weg fand, um ihn von der Schuld und Macht der Sünde zu befreien. Sie spricht von der Liebe Gottes zu den Menschen und von Gottes Sohn, Jesus Christus.

Die Bibel besteht aus 66 einzelnen Büchern, von denen jedes einen eigenen Namen trägt, zum Beispiel: „Das Buch Hiob“, „Das Evangelium nach Johannes“, „Das Buch des Propheten Nahum“ oder „Der Brief an die Hebräer.“

Gott hat die Bibel nicht mit Seiner eigenen Hand geschrieben. Auf der Erde lebten Menschen, die Gott liebten, welche treu und gottesfürchtig waren, und Gott gebrauchte sie als Schri steller. Er inspirierte sie und gab ihnen die Weisheit, was sie schreiben sollten. Es waren etwa vierzig Personen. Unter ihnen gab es einfache und vornehme Menschen, Könige und Hirten, einen griechischen

Arzt, Minister, Priester und weniger gut gebildete Fischer. Treu schrieben sie auf, was Gott selbst wollte, und diese Worte haben ihren Sinn und ihre Bedeutung bis auf den heutigen Tag bewahrt.

Die Bibel wurde zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Sprachen und Ländern geschrieben. Sie besteht aus zwei Teilen – dem Alten und dem Neuen Testament. Die ersten Bücher des Alten Testamentes wurden vor ungefähr .500 Jahren, das Neue Testament vor ca. 2.000 Jahren aufgeschrieben. Trotz ihres Alters ist die Bibel auch heute noch ein sehr wichtiges Buch. Sie ist von unschätzbarem Wert für alle Menschen und für alle Zeiten, weil ihr Inhalt von Gott selbst kommt!

… Dein Wort ist Wahrheit. Johannes 17,17

Von Kindheit an wissen wir, dass die Wahrheit gut ist, die Lüge dagegen schlecht. Der Wahrheit muss man glauben, der Lüge darf man jedoch nicht glauben, sie muss verworfen werden. Das Wort Gottes ist die vollkommene und absolute Wahrheit. Es erschließt uns die volle Wahrheit von der Sünde und dem Menschen, von Gott und der Ewigkeit, von der Rettung und dem Retter.

Jeder Mensch kann sich selbst davon überzeugen, dass die Bibel die vollkommene Wahrheit ist. Er muss nur daran glauben, was in ihr geschrieben steht. Zum Beispiel spricht Jesus Christus im Matthäusevangelium 11,28: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Vielleicht bist gerade du derjenige, der müde von der Last der Sünden und der Gewissensbisse ist. Deshalb ist es notwendig, dass du zu Gott kommst, damit Er dir die Last abnimmt und dir Ruhe schenkt. Jeder, der diesem Wort geglaubt hat, bekam auch tatsächlich Ruhe und Frieden. Wer aber nicht glaubt, irrt noch immer belastet mit den eigenen Sünden durchs Leben.

Bis zur Erfindung des Buchdrucks wurde die Bibel jahrhundertelang von Hand abgeschrieben. Dabei blieb die Genauigkeit des Textes erhalten. Die Abschreiber passten ganz genau auf, dass kein Wort oder Buchstabe verändert wurde. Sie fürchteten sich das zu tun, weil Gott jeden bestrafen wird, der zu Seinen Worten etwas hinzufügt oder wegnimmt.

Heute ist die Bibel in viele Sprachen der Welt übersetzt. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Gottes blieb erhalten und verleiht ihr nach wie vor Beliebtheit, Bedeutung und Wert.

Die Bibel spricht von unserer Zukunft und ihre Worte sind unveränderliche Wahrheit. Unabhängig davon, ob du den in ihr geschriebenen Worten glaubst oder nicht, erfüllen sich diese unbedingt. Gott kann nicht lügen.

 

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Hebräer 4,12

Gott hat ein bewundernswertes Werk vollbracht! In gewöhnliche menschliche Worte legte Er die Kraft des Heiligen Geistes hinein. Dadurch wurde die Bibel zu einem lebendigen und wirksamen Wort, das fähig ist, die Denkweise eines

jeden Menschen, seine Beziehung zu Sünde, Gott und der Umgebung zu verändern.

Durch die Wirkung des Wortes Gottes bekehren sich verhärtete Sünder von ihren Übertretungen und werden zu Heiligen; Mörder werden verändert und werden gütig und liebend; Lügner und Diebe hören auf zu lügen und zu stehlen. Das Wort Gottes tröstet den Gläubigen in den Stunden schwerster Verluste und schenkt Hoffnung im Angesicht des Todes.

Die Bibel ist ein göttliches Buch, und ihren wirklichen Sinn kann niemand begreifen, auch nicht der hochgebildete Mensch. Die Bedeutung ihrer Worte kann nur der Heilige Geist offenbaren. Er weiß, wer von den Menschen nach der Wahrheit sucht und erschließt sie den Suchenden.

Damit du die Wirkung der Bibel im persönlichen Leben erfahren kannst, musst du darin lesen. Vor dem Lesen ist es notwendig, Gott zu bitten, dass Er beim Verstehen und Glauben der biblischen Schri hil . Wer das Wort Gottes liest und allem glaubt, was darin geschrieben steht und es in seinem Leben im Gehorsam erfüllt, ist der glücklichste Mensch. Möchtest du wissen, warum? – Weil durch die Bibel Gott selbst zu dir spricht. Wer das göttliche Wort liest, der weiß, wie man zu leben hat, damit man nicht verloren geht. Solch ein Mensch hat Hoffnung und Zukun .

der allein Unsterblichkeit hat,
der in einem unzugänglichen Licht wohnt,
den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann … 1. Timotheus 6,16

Auf der Erde wird es wohl keinen Menschen geben, der nicht darüber nachdenkt, wie die Menschen und das Weltall entstanden sind und ob es einen Gott gibt. Wie ist Gott? Wo wohnt Er? Was tut Er? Wenn wir uns und die uns umgebende Welt ansehen, so fragen wir: „Wie ist alles entstanden?“ Es ist klar, dass der Mensch es nicht tun konnte – wer aber dann?

Wenn wir im Winter Spuren im Schnee sehen, sagen wir: „Hier ist jemand entlang gegangen.“ An den Spuren lässt es sich erkennen, ob es ein Tier oder ein Mensch gewesen ist, ein Kind oder ein Erwachsener. So erkennen wir auch die Spuren des großen und allweisen Gottes in allem, was uns umgibt.

Niemand hat Gott je gesehen. Für die Menschen ist Er unsichtbar. Er hat keinen Leib wie wir und Er wohnt in einem für den Menschen unzugänglichen Licht. Es ist unmöglich, ein Bild von Gott zu zeichnen oder Ihn mit Worten zu beschreiben, weil niemand solche wunderschöne und erhabene Worte kennt, die Seine Herrlichkeit, Macht und Schönheit beschreiben könnten. Und doch hat Gott alles so eingerichtet, dass der Mensch vieles von Ihm erfahren und sogar Gemeinscha mit Ihm haben kann!

Um zu erkennen, wer Gott ist, muss man nicht an einen bestimmten Ort gehen. Es genügt, sich selbst und die Umgebung zu betrachten, darüber nachzudenken, wie der Mensch erschaffen ist: Es ist unmöglich, nicht zu staunen, welche Harmonie in allem herrscht! Wie wunderbar singen die Vögel am frühen Morgen! Wie majestätisch geht die Sonne über der Erde auf! Wie wunderbar sind Tag und Nacht, Sommer und Winter geschaffen! In allem, absolut in allem, sieht man die Weisheit und die Größe Gottes.

Wer ist Er, der große und mächtige Gott?

Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare … Kolosser 1,16

Ich habe durch meine große Kraft
und meinen ausgestreckten Arm
die Erde, den Menschen und das Vieh auf dem Erdboden gemacht … Jeremia 27,5

Hast du dir mal Gedanken gemacht, wann und wie Sonne und Sterne, Erde und Mond, Meere, Ozeane und Flüsse, die Fische im Wasser, die Vögel unter dem Himmel und die Tiere in den Wäldern entstanden sind? Woher kam der Mensch? Warum kommt nach dem Frühling der Sommer und nicht der Winter? Warum fliegen die Vögel nur im Herbst an warme Orte? Warum fällt der Bär erst bei Kälteeinbruch in den Winterschlaf? Warum kreist unsere Erde um die Sonne? Wer führte diese strenge und weise Ordnung im Weltall ein? Wer untermauerte die genauen Naturgesetze?

Die richtige und genaue Antwort auf diese Fragen gibt nur die Bibel. Sie beschreibt, dass Gott der Schöpfer des Sichtbaren und Unsichtbaren ist.

Möchtest du wissen, wie Gott alles geschaffen hat? Die Bibel spricht so darüber: „Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes … Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da.“ (Psalm ,6.9) Es genügte dem allmächtigen Gott nur ein Wort zu sagen – und die Erde erschien, die Flüsse begannen zu fließen, die Meere zu brausen, die Wälder zu rauschen. Er gebot und die Tiere waren da, die

Vögel flogen unter den Wolken und die Fische schwammen im Meer. Der Herr schuf den Menschen aus Erdenstaub, blies ihm das Leben ein und setzte ihn in ein herrliches Land, in den Garten Eden.

Gott ist der Einzige, der aus dem Nichts alles erschaffen konnte.

Der Geist Gottes hat mich gemacht,
und der Odem des Allmächtigen erhält mich am Leben. Hiob 33,4

Sicherlich hat jeder von uns schon einen Toten gesehen. Auf den ersten Blick unterscheidet er sich nicht von einem Lebenden. Aber irgendwie ist er anders, und es ist offensichtlich: Ihm fehlt das Leben. Ein toter Mensch sieht nicht, obwohl er Augen hat, hört nicht, obwohl er Ohren hat, und atmet nicht, obwohl er eine Lunge hat; es funktioniert nichts, obwohl alle Organe noch vorhanden sind. Wenn der Mensch stirbt, wird o gesagt: er verlor das Leben. Was ist Leben? Woher kommt es?

Schon lange interessiert die Menschen die Frage des Lebens. Die Wissenschaftler haben viel experimentiert, viele Organismen erforscht und versucht, Leben zu reproduzieren, aber es ist ihnen nicht gelungen. Der Mensch kann nicht mal der kleinsten Spinne oder Mücke das Leben geben. Die Entstehung des menschlichen Lebens bleibt ein ungelöstes und unbegreifliches Geheimnis.

Hast du schon mal beobachtet, wie im Frühling, wenn die gesamte Natur erwacht, der Wald auflebt und die Blumen blühen, ein kleiner schwacher Halm den Asphalt durchbricht und sich zur Sonne streckt? – Gewaltig und unerklärlich ist die in der Natur verborgene Lebenskra !

Die Bibel öffnet uns ein Geheimnis, das Wissenscha ler nicht verstehen können. Sie sagt, dass das Leben in Gott selbst verborgen ist. Er ist der Lebensspender. Ohne Ihn hätte sich die ganze Welt in ein totes dunkles Grab verwandelt.

Gott schenkt uns nicht nur das irdische und zeitliche Leben, sondern auch noch das ewige Leben. Er schenkt es denen, die an Ihn als ihren Gott und Erretter glauben. Wenn du dem ewigen Verderben entfliehen möchtest, dann komm zu Gott und du erhältst von Ihm dieses unschätzbare Geschenk – das ewige Leben. Wie du das erreichen kannst, erfährst du, wenn du diese Broschüre zu Ende liest. Eines aber ist klar: Ohne Gott gibt es kein Leben!

Gott ist Licht und in ihm ist gar keine Finsternis. 1. Johannes 1,5

Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach:
Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Wie gut ist es, wenn es hell ist! Es wäre sehr schwer, sogar undenkbar, ohne Licht zu leben. Dunkelheit ist unangenehm. Dunkelheit mögen nur diejenigen, die etwas zu verbergen haben. Gott wollte nicht, dass die Menschen in der Dunkelheit leben. Er schuf Sonne und Mond, damit sie die Erde beleuchten. Er verlieh dem Licht eine wunderbare Eigenschaft die Macht, die Dunkelheit zu vertreiben.

Die Bibel sagt, dass Gott nicht nur der Schöpfer des sichtbaren Lichtes ist, sondern selbst das Licht ist. In Seiner Gegenwart ist alles klar, alles offen und alles zu sehen. Alle unsere heimlichen Wünsche und Gedanken, alles, was wir vor anderen Menschen verbergen können, können wir vor Gott unmöglich verbergen.

Diese Wahrheit eröffnet Gott schon den Kindern, die sie verstehen können. Kaum jemandem ist es in der Kindheit gelungen, der Versuchung zu widerstehen, z.B. eine fremde Sache an sich zu nehmen, sei es auch nur eine Kleinigkeit. Du hast es heimlich genommen, keiner merkte es, und es kam auch zu keiner Anschuldigung. Aber erinnere dich: War da nicht dein Gewissen, das sich gemeldet hatte? Das dur est du nicht! Stehlen ist schlecht! Das war Gott, der damals dein feines Gewissen ermahnt hat, dass man fremdes Gut nicht nehmen darf! So geht Gott mit jedem Menschen um; jeder von uns spürt diese gerechtfertigten Vorwürfe des Gewissens. In allen Fragen gibt Gott den Menschen immer Sein Licht. Das heißt, Er gibt ihnen das Verständnis, Gutes vom Bösen zu unterscheiden.

Doch leider lieben die Menschen die Finsternis mehr, als das Licht. Der Sünder liebt kein Licht, denn er möchte seine bösen Taten verbergen und die Sünden verheimlichen. Gott jedoch sieht alles und es kommt der Tag, an dem Er die Menschen dafür richten wird, dass sie das Licht nicht liebten.

Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt. Psalm 7,12

Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse. Prediger 12,14

In der Welt, in der wir leben, geschehen jeden Tag die verschiedensten Verbrechen: Diebstähle, Morde, Gewalttaten und viele andere. Um die Ordnung zu bewahren und Unschuldige zu beschützen, werden die Verbrecher bestra und nach dem Gesetz gerichtet. Es passiert aber auch, dass die Richter die Sachlage nicht vollständig aufklären und einen Unschuldigen beschuldigen oder den Schuldigen freisprechen. Sie können auch Fehler machen oder bewusst ungerecht handeln. Bei Gott passiert so etwas nicht.

Gott ist ein gerechter Richter. Wenn menschliche Richter in der Lage sind, ungerecht zu handeln, so richtet Gott doch gerecht. Er ist heilig und ohne Sünde, Er kann nicht ungerecht handeln. Gott hat ein Gesetz, in dem alle Seine Befehle aufgeschrieben sind. Nach diesem Gesetz wird Er die Menschen richten, jeden nach seinen Werken. Dieses Gesetz ist die Bibel.

Vielleicht denkst du, dass Gott dich nicht zu richten braucht, weil du niemanden getötet oder beraubt hast. Nein, so ist es nicht. Vor Gott ist sogar die Lüge eine Sünde und ein Verbrechen. In der Bibel steht, dass Gott alle Werke vor Sein Gericht bringen wird: große und kleine, gute und böse, verborgene und offene. Er wird streng und gerecht richten.

Damit die Menschen wegen ihrer Übertretungen nicht verloren gehen, gibt Gott jedem die Gelegenheit, sich zu bekehren. Wenn du vor dem Gericht gerecht gesprochen werden willst und eine Belohnung bekommen möchtest, ist es für dich unumgänglich, das Gesetz Gottes zu kennen und danach zu leben.

Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe … 1. Johannes 4,16

Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden,
dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat … Darin besteht die Liebe – nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat
und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 1. Johannes 4,9-10

Gott ist ein gerechter Richter, bei Ihm gibt es kein Ansehen der Person. Gleichzeitig ist Gott die Liebe. Diese Eigenschaften fügen sich wunderbar in Ihm zusammen! Gott liebt uns und möchte uns nicht strafen; Er will auch nicht, dass wir verloren gehen. Er hat alles getan, damit wir im Gericht eine Belohnung und nicht das Todesurteil bekommen.

Woher wissen wir, dass Gott uns liebt? Erstens steht es in der Bibel. Zweitens hat Gott Seine Liebe in der Tat bewiesen, und so ist sie für alle sichtbar geworden.

Jeden Tag geht die Sonne über der Erde auf, und zwar deshalb, weil Gott uns alle liebt. Er liebt alle – die Guten genauso wie die Bösen. Er hat allen das Leben geschenkt, auch das ist ein Ausdruck Seiner Liebe. Aber das Größte und Wertvollste, das der Herr für uns alle getan hat, ist, dass Er wegen unserer Sünden Seinen Sohn Jesus Christus zum Leiden und Sterben hingab. Das ist die höchste Liebe, die nicht mit Worten beschrieben werden kann!

Die Mutterliebe wird zu Recht als die höchste Liebe auf der Erde geschätzt, weil eine Mutter bereit ist, für das Wohl ihrer Kinder zu sterben. Sie sorgt für sie, pflegt sie, erzieht sie und erduldet ihre Launen. Und trotzdem ähnelt die Liebe einer Mutter nur wenig der Liebe Gottes. Es kommt vor, dass eine Mutter sich von ihrem Kind absagt und es ihrem Schicksal überlässt. Gott handelt nie auf diese Weise. Seine Liebe überragt die Liebe einer Mutter weit.

Gottes Liebe zu beschreiben ist unmöglich, aber man kann sie erfahren. Gott liebt auch dich! Er möchte, dass auch du Ihn von ganzem Herzen liebst und ewig mit Ihm lebst!

 Meine Tage sind wie ein lang gestreckter Schatten, und ich verdorre wie Gras.

Aber du, o HERR, thronst auf ewig … Psalm 102,12-13

Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört?
Der ewige Gott, der HERR, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt;
sein Verstand ist unerschöpflich! Jesaja 40,28

Gott will, dass du Ihn von ganzem Herzen lieben und ewig mit Ihm leben sollst. „Ewig?!“ – fragst du. Ja, ewig!

Der Tag deiner Geburt wird als der Beginn deines Lebens betrachtet. Alle Menschen, Tiere, Pflanzen und sogar die Erde, Sterne und Sonne haben ihren

Anfang. Nur Gott hat keinen Anfang. Er ist ewig!
Sieh dir einen Kreis an. Es ist unmöglich, seinen Anfang oder sein Ende zu

finden. So hat auch Gott weder einen Anfang noch ein Ende. Gott existierte schon immer und wird auch immer bestehen. Niemand hat Ihn erschaffen. Er stirbt nie. Es wird unendlich viel Zeit vergehen, aber Gott wird leben; leben ohne Ende, ewig leben. Dies ist mit unserem menschlichen Verstand schwer und sogar unmöglich zu verstehen. Man muss es einfach glauben.

Du weißt schon, dass der erhabene Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde ist. Er ist der einzige Geber des Lebens und Er ist das Licht, das jede Dunkelheit durchleuchtet. Gott ist der gerechte Richter, und dabei ist Gott auch die Liebe. Merke es dir, dass Gott ewig ist. In Seiner unermesslichen Liebe möchte Er auch jeden von uns zu Sich in den Himmel holen, damit auch wir ewig mit Ihm leben. Aber damit dies geschehen kann, müssen wir uns hier auf der Erde zu Gott bekehren und Ihn als unseren persönlichen Erretter und Herrn annehmen. Wie du das machen kannst, erfährst du auf den nächsten Seiten.

Jede Ungerechtigkeit ist Sünde … 1. Johannes 5,17

Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. 1. Johannes 3,4

Gott erschuf die Erde wunderschön. Leise spielten die Wellen der Flüsse und Meere, herrlich du eten die Blumen, die Vögel zwitscherten. Im Garten Eden wohnten glückliche Menschen – Adam und Eva. Auf der Erde war nichts Böses, niemand tat dem anderen etwas zuleide. Gott richtete alles so ein, dass Adam und Eva sich frei mit Ihm unterhalten und Seine Anwesenheit genießen konnten.

Aber unerwartet geschah ein Unglück. Adam und Eva wurden Gott ungehorsam – sie sündigten. Gott ist heilig und kann der Sünde gegenüber nicht nachsichtig sein. Deshalb musste Er Adam und Eva aus dem herrlichen Paradies vertreiben. Weil Adam als Herrscher über die Erde gesetzt wurde, wirkte sich seine Sünde auch über die ganze Erde aus. Gott sagte zu Adam: „Verflucht sei der Erdboden um deinetwillen!“ Seitdem wuchsen Unkraut und Dornen auf den Feldern und es wurde schwer, den Acker zu bearbeiten. Maden fingen an, Bäume und Früchte zu beschädigen, viele Tiere wurden zu Raubtieren. Die Menschen begannen, allerlei Böses zu tun, wurden krank und starben.

Aus welchem Grund geschah dies? Warum veränderten sich die Menschen und Tiere so? – Wegen des Sündenfalls des Menschen. Die Sünde trennte die Menschen von Gott und machte sie unglücklich. Die Sünde brachte Böses, Hass, Zerfall, Schmerzen und Tod mit sich. Die Sünde des Ungehorsams zerbrach das Glück der Menschen und richtete große Unordnung in der Welt an.

Was ist überhaupt Sünde?

Denn gleichwie durch den Ungehorsam
des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind … Römer 5,19

Gott setzte Adam und Eva in den herrlichen Garten Eden. Er erlaubte ihnen, Früchte von allen Bäumen zu essen, nur von dem einen, der in der Mitte des Gartens stand, nicht. Der Name des Baumes war „Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.“ Gott hatte Adam gewarnt: wenn Adam von der Frucht des Baumes essen würde, würde er sterben. Hätten Adam und Eva auf Gott gehört, wären sie unendlich glücklich geblieben. Aber es kam zur Tragödie.

Die listige Schlange überredete Eva, den Worten Gottes nicht zu gehorchen und von der verbotenen Frucht zu essen. Eva willigte ein, pflückte die Frucht, aß selbst und gab sie ihrem Mann.

Adam und Eva gehorchten Gott nicht, sie verachteten Sein Verbot und glaubten der Schlange. Diese erste Sünde führte zur Trennung zwischen Gott und Mensch. Aufgrund dieses Ungehorsams vertrieb Gott Adam und Eva aus dem Paradies.

Als die Menschen sich auf der Erde vermehrt hatten, gab Gott ihnen Sein Gesetz, das im Kern aus zehn allgemeinen Geboten oder Regeln bestand, und befahl ihnen, sie genau einzuhalten. Erfüllst du diese Gebote?

Gott gebot: „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!“ (2. Mose 20,12a) Wenn du deine Eltern nicht ehrst, sündigst du.

Gott sagte: „Du sollst nicht stehlen!“ (2. Mose 20,15) Auch wenn du nur für eine kurze Zeit, aber ohne Erlaubnis, fremde Dinge nimmst, sündigst du auch, geschweige denn, dass du etwas heimlich entwendest; das alles ist Sünde gegen Gottes Gebote.

Richte deine Aufmerksamkeit noch auf ein anderes Gebot Gottes: „Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten!“(2. Mose 20,16) Mit anderen Worten: du sollst nicht lügen und keine Unwahrheit gegen den Nächsten reden.

Erfüllst du diese Gebote? Gehorchst du Gott?

Darum, gleichwie durch einen Menschen
die Sünde in die Welt gekommen ist
und durch die Sünde der Tod,
und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben. Römer 5,12

Weil Adam und Eva gesündigt haben, waren auch ihre Kinder keine Heiligen. Seitdem wurden alle Menschen auf der Erde sündig geboren. Sie entfernten sich immer weiter und weiter von Gott, belogen, hassten und töteten einander.

Die Sünde überträgt sich von den Eltern auf die Kinder, auch bis in die heutige Zeit. Ein kleines Kind kann noch nicht laufen und sprechen, aber schreien und sich ärgern, wenn es etwas nicht bekommt. Es beißt und schlägt, obwohl es ihm niemand beigebracht hat. Das Sitzen, das Gehen und das Essen mit dem Löffel müssen dem Kind beigebracht werden, auch Gehorsam den Eltern gegenüber muss es lernen. Aber schimpfen, schlagen und lügen braucht man es nicht zu lehren. Das kann es schon von allein!

Hast du schon mal versucht, gar nicht zu sündigen: nicht zu lügen, nicht neidisch zu sein, keinen zu beleidigen? Wenn ja, dann hast du bestimmt gemerkt, dass es unmöglich ist. Weißt du, warum? – Weil wir schon mit der Neigung zu sündigen auf die Welt gekommen sind.

Wir sind Sünder, weil wir so geboren wurden. Die bösen Taten, die wir tun, kommen aus unserem verdorbenen und bosha en Herzen. Die geerbte Sünde führt unvermeidlich zum Tod, genauso wie eine tödliche Krankheit. Sie verursacht in unserer Seele schreckliche Qualen, raubt uns nicht nur die Ruhe, die Freude und den Frieden, sondern auch die Möglichkeit, in den Himmel zu kommen und ewig bei Gott zu sein. Durch die Sünde ist der Tod in einen jeden Menschen hineingekommen.

Wie kann man dieser schrecklichen Krankheit entgehen? Ist es überhaupt möglich?

Denn meine Verschuldungen gehen über mein Haupt; wie eine schwere Last sind sie,
zu schwer für mich. Psalm 38,5

Das Böse besitzt die erschreckende Fähigkeit, sich zu vermehren. Einer vollbrachten Sünde folgt das nächste Vergehen und dieses Vergehen zieht weitere Sünden mit sich.

Zum Beispiel verboten dir deine Eltern, Geld aus dem Portemonnaie zu nehmen. Aber du wolltest dir etwas kaufen, was sie dir nicht erlaubten und hast deshalb Geld gestohlen. Als die Eltern fragten, wer das Geld genommen hat, hast du geantwortet: „Ich weiß es nicht“. So folgte dem Diebstahl eine Lüge, dann der Kauf des Verbotenen und wieder Lüge. Beim nächsten Mal hast du schon versucht, in die Tasche deines Freundes oder eines Fremden zu greifen und Geld zu nehmen. Das ist schon so lange her, aber immerhin: Es war und bleibt Sünde.

Je älter der Mensch wird, desto mehr Sünden häufen sich bei ihm an. Schon immer haben die Menschen versucht, mit dem Problem der Sünde fertig zu werden, wollten sich von Dieben, Lügnern, von allerlei Verbrechern und Übeltätern befreien. Nur war alles, was sie auch unternahmen, vergeblich. Heute gibt es nicht weniger Sünden als vor tausend Jahren. Im Gegenteil, die Ungerechtigkeit in der Welt hat stark zugenommen.

Sünden kann man bildlich mit Steinen vergleichen, die der Mensch in einem Sack sammelt und auf dem Rücken trägt. Mit jeder neuen Sünde erscheint ein neuer Stein im Sack. So vergehen Wochen, Monate und Jahre. Es werden so viele, dass man mit ihnen ein Gebäude errichten könnte. Die unerträglich schwere Last der Sünde macht den Menschen unglücklich. Aber er kann sich nicht von der Sünde befreien, damit er frei und froh leben kann. Wohin der Mensch auch geht, was er auch tut – die Last bleibt, sie nimmt ständig zu und bedrückt ihn.

… Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde. Johannes 8,34

Wisst ihr nicht:
Wem ihr euch als Sklaven hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müsst ihm gehorchen,
es sei der Sünde zum Tode,
oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Römer 6,16

Es hat keinen Sinn, sich fest vorzunehmen: „Ich werde nicht mehr sündigen!“ Vor der Sünde ist der Mensch kra los und hilflos, weil die Sünde eine rücksichtslose Versklavung ist. Sie bringt dem Menschen nie die vollwertige und echte Freude, wenn sie auch am Anfang anziehend und harmlos erscheint, später aber ein Meer von Leiden, Kummer und Qualen verursacht. Wenn der

Mensch es einsieht und versteht, versucht er sich von den Sünden zu befreien und sein Leben zu ändern. Er möchte au ören zu sündigen, aber er kann es nicht!

Die Sünde hat den Platz im Menschen eingenommen, der rechtmäßig Gott zusteht. Die Menschen wurden von der Sünde in bedauernswerte und gequälte Sklaven verwandelt. Du hast bestimmt gemerkt, wie o du etwas tust, was du überhaupt nicht möchtest. Du möchtest nicht lügen, aber die Lüge entschlüp förmlich deinem Mund, und es scheint dir, dass es unmöglich ist, anders zu leben. Du möchtest dich nicht aufregen, aber immer wieder schreist du wegen Kleinigkeiten deine Mitmenschen an. Du nimmst dir vor, nicht mehr zu rauchen oder zu fluchen, aber es gelingt dir nicht. Es ist, als ob dich jemand zwingt, zu fluchen und Unsinn zu reden, den Zorn an jemandem auszulassen, zu lügen und alle und alles zu verfluchen. Das kommt daher, weil die in dir lebende Sünde dich zwingt, zu sündigen.

Sünde ist ein gnadenloser Sklaventreiber. Kein Mensch kann sich aus ihrer Sklaverei befreien. Die Sünde zwingt dem Menschen ihren Willen auf und verpflichtet ihn das zu tun, was Gott verboten hat.

Denn unsere Übertretungen sind zahlreich vor dir, und unsere Sünden zeugen gegen uns;
denn unsere Übertretungen sind vor uns,
und unsere Verschuldungen kennen wir. Jesaja 59,12

Der Schöpfer schuf den Menschen so, dass dieser, wenn er etwas Schlechtes getan hat, sofort die Schuld spürt. Die Erkenntnis der Schuld erfüllt die Seele mit Bitterkeit, Angst und manchmal führt sie auch zur Verzweiflung. Die Schuld bedrückt einen besonders dann, wenn die vollbrachte Tat nicht mehr korrigiert werden kann.

Zum Beispiel weißt du, dass du deiner Frau bzw. deinem Mann treu sein musst, aber du hast der Versuchung nicht widerstanden. In der Folge sind die verwaisten Kinder, der beleidigte Gatte und auch die andere Familie deine ständigen Ankläger. Wie groß deine Bemühungen auch sein mögen, es aus dem Gedächtnis zu streichen, aus dem Herzen herauszureißen oder die Sünde zu rechtfertigen, es geht nicht – du wirst immer unter der Schuld und den Gewissensbissen leiden. Etwas Unumkehrbares ist geschehen. Die vermessene Übertretung des siebten Gebotes ist sichtbar geworden. Die Zeugen deiner Sünde sind immer vor dir. Damit du nicht ewig verloren gehst, musst du unbedingt erkennen, dass Ehebruch Sünde ist und du deine Tat vor Gott bereuen und bekennen musst.

Die Sünde hinterlässt unbedingt ihre Spuren und niemand kann von dem Geschehenen weglaufen. Nach Gottes Gesetz muss jede Sünde bestra werden, und die Strafe ist der Tod. Niemand kann Gott belügen und keiner wird sich vor Ihm rechtfertigen können, denn vor Ihm ist alles offenbar. Er weiß absolut alles von jedem Menschen.

Die Sünden verjähren nicht und verschwinden auch nicht mit der Zeit. Du kannst das Gewissen dämpfen und die Sünden vergessen, aber am Tag des Gerichts, wenn Gott Rechenscha für alle Taten fordern wird, werden die Sünden der Beweis deiner Schuld sein. Ja, die Sünden werden dich beschuldigen, dass du Gott gegenüber ungehorsam warst. Das Urteil für Sünder ist schon längst gesprochen. Gott hat gesagt, dass die Strafe für die Sünde der Tod ist, das heißt, das ewige Verderben!

… Wer ist denn dieser,
dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind? Markus 4,41

Da ngen die Tischgenossen an,
bei sich selbst zu sagen:
Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt? Lukas 7,49

Vor mehr als zweitausend Jahren lebte ein ungewöhnlicher Mensch auf der Erde. Er wurde Jesus, der Christus genannt. Er war Mensch und gleichzeitig Gott. Obwohl schon zwanzig Jahrhunderte vergangen sind,

ist sein Name überall bekannt, und viele Menschen beten Ihn an.
Jesu Geburt begründete den Anfang einer neuen Ära, das heißt, sie wurde

zum Beginn unserer Zeitrechnung. Jesus war ein bewundernswerter Mensch. Keiner der Menschen wurde so geboren wie Er. Keiner lebte so wie Er. Keiner starb so wie Er. Und niemand ist so von den Toten auferstanden wie Er. Der gewaltige und mächtige Jesus war gleichzeitig aber auch sehr schlicht. Kindern, Jugendlichen und alten Menschen fiel es nicht schwer, Gemeinscha mit Ihm zu haben. Ständig folgten Ihm Menschenmengen, die Ihn sehen und hören wollten.

Jesus Christus besaß eine Kra , die nicht menschlich, sondern göttlich war. Mit einem Wort konnte Er das stürmische Meer beruhigen, mit fünf Broten und zwei Fischen konnte Er mehr als 5.000 Menschen speisen. Er lehrte die Menschen, wie sie leben sollten, um Gott zu gefallen, heilte Kranke, vollbrachte viele Wunder und vergab sogar Sünden. Menschen, die Ihn sahen, wunderten sich und fragten: „Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm gehorsam sind?“ und: „Wer ist dieser, der sogar Sünden vergibt?“

Wer ist Jesus Christus?

 Denn so hat Gott die Welt geliebt,

dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt,
dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist,
und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Johannes 20,31

Jesus Christus verfügte deshalb über eine so ungewöhnliche Kra , Weisheit und Macht, weil Er selbst der ewige Gott ist. Es ist ein einmaliges Ereignis in der Geschichte der Welt, dass Gottes Sohn, Jesus Christus, in menschlicher Gestalt zu den Menschen kam.

Dieses Geschehen kam nicht unerwartet, denn Gott hat den Menschen schon viele Jahrhunderte vorher die Geburt Jesu Christi angekündigt.

Wie du schon weißt, hat die Sünde den Menschen von Gott getrennt. Traurig beobachtete Gott die Menschen, als sie sich vermehrten und dabei immer weiter sündigten, wie sie litten und sich quälten. Die Heiligkeit Gottes erlaubte es nicht, Gemeinscha mit den Sündern zu haben. Zwischen dem heiligen Gott und den sündigen Menschen bestand eine unüberwindliche Klu .

Und dennoch liebte Gott alle Menschen sehr und wollte sie retten. Er fand einen Ausweg und eine Gelegenheit, eine Brücke über die tiefe Klu zu legen, damit der Sünder zurück in die Gemeinscha mit Gott findet.

Darum geschah auf der Erde ein gewaltiges, einmaliges Wunder – Gott sandte Seinen einzigen Sohn zu den Menschen. Jesus Christus sagte zu Seinem

Vater: „Ich gehe hin, deinen Willen zu erfüllen, Vater.“ Er verließ die Herrlichkeit des Himmels und kam auf die Erde, um den sündigen Menschen mit Gott zu versöhnen und ihn vom ewigen Verderben zu retten.

 Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat,

so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben. Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten,
weil er der Sohn des Menschen ist. Johannes 5,26-27

Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten … Lukas 9,56

Vielleicht denkst du, dass Jesus Christus in all Seiner göttlichen Herrlichkeit und Größe als himmlischer König auf die Erde gekommen ist? – Nein, es war überhaupt nicht so. Als Sohn Gottes wurde Jesus in der Stadt Bethlehem von der Jungfrau Maria geboren, das heißt, Er wurde Mensch. Deshalb hieß Er Menschensohn, als Er auf der Erde lebte.

Jesus hatte keinen irdischen Vater, wie alle Menschen. Seine Geburt war ungewöhnlich und wunderbar. Er wurde Gottmensch, das heißt, Er war gleichzeitig Gott und Mensch.

Das Erdenleben des Sohnes Gottes verlief in tiefer Erniedrigung. Bereits vom ersten Tag Seines Lebens hatte es Jesus sehr schwer. Er wurde in einem Stall geboren, weil es in Bethlehem keinen anderen Platz für Ihn gab. Als Er erwachsen wurde, hatte Er nichts, wo Er sein Haupt hinlegen konnte. Er ging von einer Stadt zur anderen, von einem Ort zum anderen und verkündigte den Menschen die Wahrheit Gottes. Er nutzte Gottes Kra nicht, um Sein eigenes Leben zu erleichtern. So wie alle anderen Menschen litt Er Hunger und Durst, Frost und Hitze. Er wurde müde und erschöp , Er weinte und trauerte.

Jesus Christus sündigte nicht, obwohl der Teufel Ihn stark versuchte. Viele Menschen verstanden Jesus nicht, spotteten über Ihn und wollten Ihn steinigen. Er aber erzählte ihnen von der Liebe Gottes und rief sie zur Buße.

Jesus Christus war ein heiliger Mensch und war in allem Gott gefällig.

Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht:
Siehe, das Lamm Gottes,
das die Sünde der Welt hinwegnimmt! Johannes 1,29

In vergangenen Zeiten befahl Gott den Menschen, dass sie als Opfer für ihre Sünden ein Lamm bringen sollten. Es sollte ohne Fehler sein – nicht blind, nicht lahm und nicht krank. Es sollte ein Ebenbild des makellosen Lammes sein – Jesus Christus.

Nach der Gerechtigkeit Gottes musste die Sünde bestra werden, und zwar mit dem Tod. Die Bibel sagt, dass Vergebung nicht ohne Blutvergießen geschieht. Der liebevolle Gott, der nicht den Tod des Sünders haben will, erlaubte, dass man Ihm ein makelloses Tier zum Opfer bringen konnte. Es wurde geschlachtet, dann auf den Altar gelegt und verbrannt. Die Sünde übertrug sich auf das unschuldige Lamm, sodass es anstatt des Menschen starb, und derjenige, der das Lamm opferte, wurde rein.

Und trotzdem waren solche Opfer unvollkommen, denn sie befreiten die Menschen nicht von der Macht der Sünde. Immer wieder sündigte der Mensch und war somit gezwungen, auch immer wieder Opfer zu bringen. Alle diese Opfer zeigten nur auf das vollkommene Opfer hin, welches Jahrhunderte später gebracht wurde – dieses Opfer war Jesus Christus. Sein vergossenes Blut ist in der Lage, die Sündenschuld zu tilgen und die Menschen von ihrer Macht zu befreien. Ohne dieses echte Opfer wären alle anderen Opfer nutzlos.

Deshalb heißt Jesus Christus auch das Lamm Gottes, weil Er die Sünden der ganzen Welt auf Sich nahm und an ihrer Stelle starb. Der Unschuldige starb für die Schuldigen – das ist ein großes Wunder der Gnade Gottes! Seitdem muss der Sünder kein Lamm als Opfer bringen – dieses einmalige Opfer Christi gilt für alle Menschen und für alle Zeiten!

Das Lamm Gottes – Jesus Christus – bezahlte für unsere Sünden mit Seinem Tod. Sein Blut macht jeden, der an dieses erlösende Opfer glaubt, von allen Sünden rein.

… Christus ist es doch, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist … Römer 8,34

Jesus spricht zu ihr:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Johannes 11,25

Jesus Christus – das reine und unschuldige Lamm Gottes – starb am Kreuz. Nach Seinem Tod hat man Ihn vom Kreuz genommen und in ein neues Grab gelegt. Die Hohenpriester befürchteten aber, dass die Jünger den Leib Jesu stehlen würden und wälzten deshalb einen großen Stein vor den Eingang des Grabes, versiegelten es und stellten Wachen auf.

Die nahen Verwandten und die Jünger Jesu verbrachten zwei qualvolle Tage in tiefer Trauer. Frühmorgens am dritten Tag gingen Maria Magdalena und andere Frauen zum Grab, um nach dem östlichen Brauch den Leib Jesu mit aromatischen Ölen zu salben.

Aber es geschah ein beispielloses Wunder: Der Tod konnte Denjenigen nicht au alten, der ohne Sünde war! Gott erweckte Jesus von den Toten! Die Frauen sahen, dass der Stein weggewälzt war und ein Engel am Grab saß. Er sagte ihnen: „… Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!“ (Markus 16,6)

Jesus Christus ist auferstanden! Er besiegte den Tod! Seitdem erweckt Er die geistlich toten Sünder und schenkt ihnen das ewige Leben. Möchtest du wissen, wie das geschieht? Wenn sich der Sünder zu Gott wendet und Buße über seine Sünden tut, reinigt das Blut Jesu Christi seine Seele vom Bösen. Der Mensch bekommt Vergebung, nimmt im Glauben den Herrn Jesus Christus in sein Herz auf und wird geistlich zu einem neuen Leben erweckt.

Du weißt schon, dass alle Menschen Sünder sind; alle sind geistlich tot für Gott, und das bedeutet, dass alle eine Auferstehung brauchen. Auch du gehörst dazu. Jesus Christus kann dich beleben, wenn du es nur wünschst!

… und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Matthäus 1,21

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name
unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen! Apostelgeschichte 4,12

Die Bibel sagt, dass sich in der ganzen Welt niemand außer Jesus Christus fand, der die Menschen von ihren Sünden retten konnte. Er ist der einzige Retter der Welt. Jesus ist ein jüdischer Name. Er bedeutet „der Herr rettet“ oder „Retter“.

Wir Menschen kamen in unseren Sünden um. Die Sünden zerfraßen unser Inneres, zerstörten unser Leben. Sie führten uns alle zum unvermeidlichen ewigen Tod. Auf der Erde gab es niemand, der uns von diesem schrecklichen Schicksal hätte befreien können. Für Sünder konnte nur ein Sündloser sterben, einer, der keine eigene Sünde hatte. Aber solch ein Mensch fand sich nicht. Da erwies Gott die größte Barmherzigkeit: Er gab Seinen einzigen Sohn als Opfer für die sündigen Menschen.

Der heilige und sündlose Sohn Gottes vergoss Sein unschuldiges Blut für unsere Gesetzlosigkeiten und Sünden. Er bezahlte mit Seinem Leben für unsere Rettung.

Sein Tod ist noch heute wirksam. Sein Opfer ist auch heute noch mächtig, Menschen von der Schuld und Macht der Sünde zu befreien. Das Blut Jesu Christi, welches auf Golgatha vergossen wurde, reinigt die Seele und derjenige, der Gottes Gesetze übertrat und keinen Tag ohne Sünde leben konnte, er wird in Gottes Augen zum Heiligen! Unter der Wirkung des Opfers Jesu wird der Sünder von unanständigen Gewohnheiten und sündigen Abhängigkeiten befreit; sein Leben verändert sich komplett. Dieses Wunder kann nur Jesus Christus vollbringen! Er ist der einzige Retter, weil Er alleine für die Menschen starb.

Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. 1. Timotheus 2,5

Die Sünde des Menschen und die Heiligkeit Gottes sind unvereinbar. Die Bibel sagt, dass kein Mensch am Leben bleibt, der Gott gesehen hat. Der Grund dafür lautet: Gott ist heilig und der Mensch ist sündig. Dennoch fand Gott in Seiner grenzenlosen Liebe einen Weg, wie Er den Menschen näher zu Sich bringen kann. Jesus Christus wurde Mittler zwischen Gott und den Menschen. Mit Seinem Tod und Seiner Auferstehung versöhnte Er den Menschen mit Gott.

Als Jesus Christus auf der Erde das Erlösungswerk vollbracht hatte, kehrte Er wieder in den Himmel zurück. Dieses herrliche Ereignis geschah am 40. Tag nach Seiner Auferstehung. Jesus ging mit den Jüngern auf den Ölberg. Dort hob Er die Hände auf, segnete sie und fuhr so in den Himmel auf. Die Jünger sahen solange auf Jesus, bis eine Wolke Ihn vor ihren Augen verbarg. Darauf erschienen ihnen zwei Engel, die sagten, dass der zum Himmel aufgefahrene Jesus Christus noch einmal auf die Erde kommen wird, um diejenigen, die Ihm treu gewesen sind, zu Sich zu nehmen.

Jesus fuhr in den Himmel. Er ging zum himmlischen Vater als unser Mittler, Fürsprecher und Verteidiger. Auch heute setzt Er sich für uns ein. Deshalb kann sich jeder Mensch, wie groß seine Sünden auch sein mögen, zu Gott kehren und begnadigt werden.

Als Jesus Christus die Erde verließ, versprach Er, immer und überall bei Seinen Nachfolgern zu sein, auch ohne dass man Ihn sehen kann. Dieses Versprechen erfüllt sich buchstäblich bis auf den heutigen Tag.

Ich bin der gute Hirte;
der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Johannes 10,11

Als Jesus noch auf der Erde lebte, nannte Er Sich der gute Hirte, der Sein Leben für die Schafe lässt.

Schafe sind sehr friedliche und ruhige, aber auch sehr schwache Tiere. Sie können nicht, wie Wölfe oder Bären, selbständig im Wald leben. Sie sind nicht so listig wie Füchse, die sich vor Raubtieren verstecken können. Es sind hilflose Tiere. Sie benötigen Pflege und Fürsorge. Sie müssen zum Weideplatz geführt, getränkt und vor Wölfen beschützt werden. Ohne einen Hirten können sich Schafe leicht verirren, sich in den Dornen verheddern oder in die Fänge eines Raubtieres geraten. Schafe können selbst nicht den richtigen Weg wählen, sie können nicht allein von der Weide nach Hause zurückkehren. Sie brauchen immer einen Hirten.

Die Bibel sagt, dass alle Menschen, auch du und ich, ohne Gott wie Schafe ohne Hirten geirrt haben. Aber der Sohn Gottes erbarmte Sich über uns. Er kam auf die Erde, um die Irrenden zu suchen und sie in den Himmel zu Seinem himmlischen Vater zu führen. Jesus wurde der gute Hirte für die Menschen, die auf Seinen Ruf antworteten und sich Ihm anvertrauten.

Auch heute noch sucht der gute Hirte die Verirrten, die sich hilflos in den Dornen der Sünde verheddert haben. Er rettet sie und führt sie in den Himmel. Ohne Ihn kann keiner den Weg dahin finden.

Beim guten Hirten geht niemand verloren; Er vergisst keinen. Wenn du unter Seiner Führung leben möchtest, kannst du es Ihm sagen, und Er wird dich aufnehmen.

… Was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Apostelgeschichte 16,30

Seit dem Sündenfall findet die Seele des Menschen keine Ruhe ohne Gott. Sie sehnt sich nach Frieden, aber ohne Gott ist es unmöglich, ihn zu finden. Die Sünde trennte den Menschen von Gott. Zwischen ihnen entstand eine große Kluft und bisher war noch kein Mensch imstande, sie zu überwinden. Seit es Menschen gibt, versuchen sie eine Brücke über diese Kluft zu bauen. Obwohl schon unzählige Versuche unternommen wurden, ist dies noch niemandem gelungen.

Viele versuchen bis heute durch Einhaltung des Gesetzes, sich Gott zu nähern. Sie bemühen sich, kein einziges Gebot zu übertreten, dennoch sündigen sie; wenn nicht gegen das eine, so gegen ein anderes Gebot. Die Bibel sagt, dass sich niemand durch das Halten der Gesetze vor Gott rechtfertigen kann.

Es gibt Menschen, die Gottes Zuneigung durch gute Werke zu verdienen hoffen. Aber daraus wird auch nichts. Gute Werke können unsere Sünden niemals bedecken oder einen Ausgleich schaffen. O sind sie in Gottes Augen auch gar nicht gut, weil sie mit sündigen Händen getan werden.

Ein weiterer sehr verbreiteter Versuch sich Gott zu nähern, ist die Religion. Viele meinen, dass es zur Rettung ausreicht, die richtige Religion zu finden, Mitglied in irgendeiner Gemeinscha zu werden und eifrig alle Bräuche zu erfüllen. Aber das ist ein großer Betrug. Keine Religion kann den Menschen vor der Sünde retten. Und keine Bemühungen helfen ihm, die Rettung zu erlangen.
Alle menschlichen Bemühungen sind zum Scheitern verurteilt. Wenn die Menschen sich selber retten könnten, dann hätte Christus den Himmel nicht verlassen müssen, dann hätte Er auch nicht leiden und sterben müssen. Aber der Mensch hat keine Mittel und keine Hoffnung, sich zu retten. Es gibt nur eine Möglichkeit, nur einen Weg der Rettung, und den können alle finden – Kinder

und auch Erwachsene.
Was wird dafür benötigt?

… Glaube an den Herrn Jesus Christus,
so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! Apostelgeschichte 16,31

Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Römer 10,17

Die Rettung ist allein Gottes Werk, nie ein Werk des Menschen. Die Menschen brauchen sich für ihre Rettung nichts auszudenken oder zu erfinden. Es ist lediglich notwendig, die Bedingungen Gottes anzunehmen, die Er in der Bibel stellt.

Die erste Bedingung, die erfüllt werden oder der erste Schritt, den jeder Mensch machen muss, ist, dass er an Gott und an Sein Wort glaubt! Du weißt ja schon, dass die erste Sünde der Menschen der Unglaube war. Eva zweifelte an den Worten Gottes: „Hat Er denn die Wahrheit gesagt? Werden wir wirklich sterben, wenn wir von der verbotenen Frucht essen?“ Dem Unglauben folgte der Ungehorsam. Eva nahm die Frucht, aß und gab Adam davon.

Die Menschen haben aufgrund des Unglaubens das geistliche Leben verloren, und nur durch den Glauben können sie wieder zu Gott zurückkehren. Ohne Glauben werden wir niemals Gott gefallen können und ohne Glauben kann niemand gerettet werden.

„Aber, wo finde ich den Glauben?“ – fragst du dich. In der Bibel steht, dass der Glaube aus der Predigt, die Predigt aber durch das Wort Gottes kommt. Wenn du aufmerksam die Bibel lesen wirst, dann hörst du den Ruf Jesu: „Komme zu Mir, Ich gebe dir Rettung!“ Der Glaube beginnt mit dem Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes.

So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden … Apostelgeschichte 3,19

Der zweite Schritt, den du auf dem Weg der Rettung machen musst: Erkenne dich als Sünder vor Gott und bekehre dich.

Es ist nicht leicht, sich sündig zu bekennen. Meistens rechtfertigt sich der Mensch: „So schlecht bin ich ja nicht. Es gibt schlimmere Leute. Ich habe ja niemanden ausgeraubt oder sogar getötet …“

Aber Gott sagt, dass alle Menschen gesündigt und den Tod für ihre Sünden verdient haben. Wenn du diesem Wort glaubst, wirst du dich in der Zahl der verlorenen und zum ewigen Tod verurteilten Sünder sehen. Das wirst du dank der Gnade Gottes erkennen. Gott wird dir durch den Heiligen Geist die Augen öffnen, damit du dich so siehst, wie du in Wirklichkeit bist.

Selbstverständlich kannst du dich von Seinen Worten abwenden und in der Zahl der Verlorenen bleiben. Aber du kannst auch vor Gott auf die Knie gehen und sagen: „Ja, Herr, ich bin ein Sünder! Bitte vergib mir alle meine Sünden! Vergib mir, dass ich Dich nicht geliebt und allerlei Böses getan habe. Ich war Dir ungehorsam, habe gelogen, andere beleidigt, war stolz und fluchte. Jetzt weiß ich, dass Du für mich gestorben bist und nur Du kannst mich von allem Bösen befreien. Ich bitte Dich, Herr Jesus, reinige mein Herz, nimm mich auf in die Zahl Deiner Kinder und bringe mich in den Himmel! Amen.“

Solche Gebete möchte Jesus hören. Er sucht und ru die Verirrten, Verlorenen und die mit Sünde beschmutzten Menschen zu Sich. Solchen reicht Er Seine helfende Hand und rettet sie.

Aber Bekehrung ist noch nicht alles.

So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug
und Heuchelei und Neid und alle Verleumdungen, und seid als neugeborene Kindlein
begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch sie heranwachst. 1. Petrus 2,1-2

Nachdem du Gott um Vergebung deiner Sünden gebeten hast, musst du dich von der Sünde abwenden und Gott von ganzem Herzen nachfolgen. Das heißt, dass du in Zukun nicht mehr so handelst wie früher. Wenn du vor der Bekehrung leichtsinnig gescherzt, gelogen, bei jeder Gelegenheit versucht hast, dich zu rächen, andere beleidigt und allerlei Böses getan hast, so muss jetzt alles anders werden. Tue die alten Sünden nicht mehr und meide die Orte, an denen der Sünde gedient wird.

Wie du richtig leben kannst und woher du die Kraft dafür nimmst, findest du in der Bibel. Für den, der sich bekehrt und zu Gott gewandt hat, das heißt geistlich auferstanden ist, wird die Bibel zum Maßstab, nach dem er leben soll, zum Kompass auf dem Weg und zur täglichen geistlichen Nahrung. Wenn du das Wort Gottes vernachlässigen wirst, wirst du bald geistlich sterben und für Gott fremd werden.

Also, Gott glauben, sich als Sünder erkennen, sich zu Gott bekehren und sich von der Sünde abwenden – das sind Schritte, die du unbedingt gehen musst, um gerettet zu werden. Jesus Christus wartet auf dich! Verschiebe nicht die Begegnung mit Ihm, lass dich retten!

 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es;

nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Epheser 2,8-9

Die Menschen bekommen gerne Geschenke, ist es nicht so? Das gefällt Kindern und Erwachsenen. Aber wenn du mal etwas zum Geburtstag geschenkt bekommen hast, kam dir da der Gedanke, es zu bezahlen? Wahrscheinlich nicht. Du wirst Zuneigung oder Wertschätzung dem Menschen gegenüber verspürt haben, der dich beschenkte. Aber ein Geschenk würdest du nicht bezahlen, weil es im Sinne des Wortes etwas ist, das man umsonst empfängt.

Die persönliche Errettung ist auch ein Geschenk, ein Geschenk Gottes. Es ist sehr teuer. Man kann es sich nicht verdienen oder kaufen. Man kann es nur annehmen. Wenn du an Jesus Christus und den Worten, die in der Bibel geschrieben sind, glaubst, dich als Sünder erkannt und Buße vor Ihm getan hast, dann musst du als Nächstes die Rettung annehmen, das heißt, von ganzem Herzen daran glauben, was die Bibel sagt. In ihr steht geschrieben, dass Gott dem reuigen Sünder vergibt und ihm das ewige Leben schenkt. Ein Sünder, der sich zu Gott bekehrt hat, wird heilig und Kind Gottes genannt.

Vielleicht denkst du, dass du allzu sündig bist und dieses Geschenk nicht verdient hast. Erinnere dich, dass Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu retten, genau solche wie dich, die diese Rettung brauchen. Jeder kann dieses Geschenk bekommen. Gott gibt es uns nicht nach Verdienst, sondern nach Seiner großen Gnade.

„Denn aus Gnade seid ihr errettet worden …“ – sagt die Bibel. Gnade ist eine gute Gabe, unverdiente Gunst Gottes. Durch diese Gnade sind wir vom ewigen Verderben gerettet! Die Rettung ist ein sehr teures Geschenk; dafür hat Jesus

Christus Sein Blut und Leben dahingegeben. Er hat das Erlösungswerk vollbracht und alles bezahlt!

Und er ist deshalb für alle gestorben,
damit die, welche leben,
nicht mehr für sich selbst leben,
sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist. 2. Korinther 5,15

Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid
dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist. Römer 6,17

Wenn du den Worten Gottes glaubst, deine Sünden bereust und die Rettung im Glauben angenommen hast, dann ist Jesus Christus jetzt dein Retter und Herr. Also ist auch dein Name in der Zahl der Geretteten und Erkau en durch das Blut Christi, du bist der glücklichste Mensch! Über deine Rettung freuen sich die Engel im Himmel, und es kommt der Tag, an dem du in die Ewigkeit eingehen wirst und zusammen mit anderen Geretteten Gott mit deinen Augen sehen und ewig bei Ihm sein wirst. Dies liegt noch in der Zukun . Es ist aber ein herrliches Ziel!

Aber vorläufig liegt vor dir ein neuer und unbekannter Weg. Ohne Gottes Hilfe kann man ihn nicht gehen. Satan wird sich bemühen, dich zum alten sündigen Leben zurückzuführen, und du wirst mit deinen schlechten Gewohnheiten, Begierden und verschiedenen Versuchungen kämpfen müssen.

Denke daran, die geschenkte Rettung kann man verlieren und deine Aufgabe ist es, sie behutsam festzuhalten. Es ist nicht leicht, aber der Herr wird dir helfen, wenn du Ihn von ganzem Herzen liebst und dich mit deiner ganzen Kraft bemühst, in allem Gottes Gebote zu erfüllen. Der gute Hirte wird dir immer helfen, Er verlässt dich nicht!

Lies die Bibel jeden Tag! Lies sie aufmerksam, behalte das Gelesene und lebe so, wie es geschrieben steht. Und wenn du trotz allem sündigst, verzweifle nicht, sondern bitte den Herrn um Vergebung und bemühe dich, weiterhin nicht zu sündigen. Bete und bitte Gott ständig um Seine Hilfe und Kraft ! Er hat versprochen, bei uns zu sein und uns zum herrlichen Ziel zu führen!